Sonntag, 23. März 2008

International Week in Madrid

Lejf, Mette und ich haben uns entschlossen an einer Studienfahrt nach Madrid teilzunehmen. Wir fahren am Sonntag Abend mit dem Auto nach Dänemark und fliegen dann vom Flughafen in Billund nach Madrid. Dort werden wir von der Uni-Vorsteherin und ihrem Mann empfangen und nach ersten Verständigungsproblemen in unser Hostel gefahren. Es hilft uns weiter, dass Mette zumindest ein paar Kenntnisse in der spanischen Sprache hat. Mit unserem Englisch kommen wir leider nicht immer überall weiter, da wenige Spanier dieser Weltsprache mächtig sind. In dieser Nacht geht es nur noch ab in die Pritsche...



Am Montag morgen gibt es noch ein kleines Frühstück, das in unserer Halbpension inbegriffen ist.



Danach heißt es Abfahrt mit der U-Bahn.



Wir machen uns auf die Suche nach unserer Uni. Nachdem wir in einer Bar nach dem Weg gefragt haben, bleibt uns folgendes Textende in Erinnerung: "... mucho, mucho, mucho". Die Weite der Strecke haben unsere Füße dann auch zu spüren bekommen...



Escuni - wir haben nach einem langen Weg unser Ziel erreicht.



Auf geht es zu einer kurzen Besichtigungstour.



Welch ein schöner Sportsaal: Das Fußballteam verliert 5:0 gegen die Pfeiler...



Wir durchstreifen auch das Chemielabor.



Zum Empfang gibt es nach dem Rundgang die erste Begegnung mit der Siesta-Zeit. Lejf stellt fest, dass es dies also nicht nur in Lucky Luke-Comics gibt...



Und schon brechen wir auf zur nächsten Begehung...



Wir haben auch eine Norwegerin kennengelernt.



Ab in den Untergrund.



... und wieder hoch in die gefüllten Straßen Madrids.



Mit den Spaniern gönnen wir uns ein kühles Bier.



Prost, skål und salud!

Der zweite Tag in Madrid

Am nächsten morgen sind wir wieder pünktlich zum Unterrichtsbeginn an der Escuni Universität eingetroffen.



Wir beginnen den Tag im Partnerlook.



Mette muss erst einmal verstehen was daran so lustig ist. Es ist allein die gleiche spontane und nicht abgesprochene Idee uns beider einen in diesen Farben gestreiften Pullover anzuziehen.



Als Mette die Jungs alleine lässt, spielen diese wieder verrückt.



Graf Porno lässt grüßen.



Wir schauen uns eine verrückte spanische Schule an, wo die Kinder auch gerne mal mit herunter gelassenen Hosen von der Toilette zurück kommen und dann nackt vor eine Studentengruppe laufen...



In der Kantine kommt das tägliche Obst nicht zu kurz und so wird an die gesunden Vitamine für die Schulkinder gedacht.



Nach ein paar gesammelten Eindrücken streifen wir wieder der Sonne entgegen.



Zurück geht es durch einen kleinen Park.



Und schon stehen wir wieder vor der Uni.



"Alle Mann noch einmal zur Toilette...".



Es geht mit dem Bus zur nächsten Haltestation.



Wir besuchen das Prado-Kunstmuseum.



Dies ist das Denkmal des Künstlers Goya.



Hier ist noch eine weitere schöne Ansicht.



Nach etwa einer Stunde verlassen wir das Museum wieder.



Lejf ist gesattelt für den weiteren Marsch.



Wir kommen an der Atocha Station vorbei, die 1951 als Spaniens zweite Bahnverbindung von Madrid nach Aranjuez (ca. 47 km entfernt) eingeweiht worden ist.



Dann fahren wir mit der Metro in die Innenstadt.



Als Mitbringsel für unsere Familie und Freunde kaufen wir uns ein wenig spanischen Schinken.



Kurz darauf ist es auch wieder Zeit für den Heimweg.

An diesem Abend veranstalten wir ein kleines Pub-Crawling und feiern lautstark mit dänischen Liedern in meinen Geburtstag herein. Wir werden gebeten leiser zu sein, da wir die Gäste vergraulen. Es geht also weiter in eine nah gelegene Cocktail-Bar. Mette versucht den Bar-Keeper zum tanzen zu animieren und wir schütten unsere schon nicht mehr trockenen Kehlen zu. Zu guter Letzt weiß Mette nicht mehr in welche Richtung unser Hostel liegt und steuert zielstrebig in die verkehrte Richtung. Wir weisen Mette darauf hin, dass unsere Beherbergung nur diagonal auf der anderen Straßenseite liegt und fangen herzlich an zu lachen...

Mein Geburtstag in Spanien

An meinem Geburtstag sind wir morgens zu den gewohnten Stunden in der Uni. Lejf muss den anderen natürlich stecken, dass ich Geburtstag habe. Prompt bekomme ich ein Ständchen und darf selbst auch noch etwas zum Besten geben - vielen Dank!



Zur Mittagszeit sind wir mit den Spaniern verabredet für unsere nächste Touristen-Tour. Wir warten und warten auf dem leeren Platz in der Sonne...



Mit über dreißig Minuten Verspätung kann das Sightseeing endlich losgehen.



Wir werden durch die sich uns bietenden schönen Bilder entschädigt.



Typischerweise sind die Spanier mit den anderen Studenten weit hinter uns...



Wir nutzen die Zeit für ein paar prächtige Schnappschüsse.



Dort hinten wird gleich die Wachablöse der königlichen Garde stattfinden.



Wir schreiten weiter voran in dem himmlischen Wetter.



Über Straßen...



... und durch Gassen.



Es folgt uns aber weiterhin die ganze Meute...



Es sind wieder viele tolle Orte dabei, die wir mit der Kamera einfangen.



Auch diese enge Gasse hat einen gewissen Charme...



Auf dem Platz Plaza Mayor gönnen Lejf, Mette und ich uns erst einmal eine kleine Sitz- und Esspause.



Wir fahren zurück ins Hostel und legen wir die brennenden Füße in unserem 12-Mann-Zimmer hoch.



Nach einem kleinen Nickerchen animiere ich Lejf zu einem "Bettrennen". Nun ist Mette auch wach und wir sind bereit für eine weitere Tour.



Wir fahren mit der U-Bahn in die Stadt.



Dort angekommen setzen wir unsere Marathonstrecke fort.



Wir kommen an Demonstranten, die für bessere Bildungsmöglichkeiten kämpfen, vorbei...



... direkt vor dem Bildungsministerium.



Wir gehen weiter entlang der Gran Via.



Wir landen am Ende des Weges im Retiro Park.



Dies ist der beliebteste Park in ganz Madrid.



Wir bleiben bis zur Abenddämmerung im königlichen Park.



Nahe des nördlichen Eingangs ist ein See.



Hier ist ein Monument in Erinnerung an König Alfonso XII, errichtet 1922 von des Königs Mutter.

Der Abend klingt in gemütlicher Atmosphäre aus...